Monthly Archives: November 2014

Bauernball 2014 in Kamenz

Am 01. November 2014 fand der 19. Sächsische Landesbauernball in Kamenz statt. Es war schon deshalb ein besonderer Abend, weil es aufgrund eines Unfalls auf der Anschlussstelle der Bundesautobahn 4 auf die S 177, in Richtung Seifersdorf einen Unfall gab, wodurch sich einige Gäste verspäteten. Um ca. 19.30 Uhr eröffnete SLB-Präsident Wolfgang Vogel dann mit den Sächsischen Erntehoheiten und der Sächsischen Milchkönigin offiziell die alljährliche Ballnacht  mit einigen Worten zum vergangenen Wirtschaftsjahr sowie der aktuellen Situation auf dem Markt. Als Ehrengäste konnten unser Landwirtschaftsminister Frank Kupfer, der Landrat Michael Harig (LK Bautzen), die Abteilungsleiterin für Land- und Forstwirtschaft Anita Domschke, der Oberbürgermeister der Stadt Kamenz Roland Danz, der Präsident des Landesamtes für Umwelt-, Landwirtschaft und Geologie Norbert Eichkorn und einige andere begrüßt werden. Nachdem die Ballgäste mit kulinarischen Spezialitäten versorgt wurden, gab es etwas für Auge und Gehör, dargeboten von der traditionellen Sorbischen Volkstanzgruppe Schmerlitz e.V. . Ein Höhepunkt des Abends war die Verabschiedung der Pflügerkönigin Katharina I.. Sie war 3 Jahre im Amt und hat in der Zeit viel für die Landwirtschaft und die Pflügergemeinschaft bewirkt. Als 1. Sächische und einzige Deutschlands, war die Pflügerkönigin auf vielen Veranstaltungen anzutreffen, wie zum Beispiel Messen, Pflügerwettbewerbe, Pressekonferenzen, Erntedankfesten und vielen anderen. „Ins Leben gerufen“ hatte die Pflügerhoheit Herr Dr. Manfred Böhm (Vorstandmitglied des Deutschen Pflügerrates). Natürlich hat auch er sie im Beisein von Präsident Herrn Vogel und den Sächsischen Ernte- und Milchhoheiten ebenfalls dankend und herzlichst, aber auch etwas wehmütig aus ihrer Amtszeit verabschiedet. Im Anschluss daran durfte sich Katharina die I. als Glücksfee beweisen, denn es wurden noch tolle Preise an die Gäste des Abends verlost. Wir als Sächsische Erntehoheiten waren in der glücklichen Position, den strahlenden Gewinnern ihre Körbchen und Präsente zu überreichen, in denen sich die ein oder andere Überraschung befand. Viele Produkte aus der Region, wie beispielsweise Honig, Käse, Äpfel und vieles mehr konnte man mit etwas Glück und der richtigen Eintrittskartennummer mit nach Hause nehmen. Bei guter Stimmung, Tanz und Getränken ließ man die Ballnacht langsam ausklingen. Es war ein sehr schöner Abend! Wir freuen uns schon, nächstes Jahr wieder dabei sein zu dürfen.

Stollenfest in Ottendorf-Ockrilla

Am Sonntag, den 9. November 2014 war ich eingeladen bei der Ottendorfer Mühlenbäckerei. Sie feierte an diesem Tag ihr Stollenfest. Ein Highlight war dabei sicherlich der über 300kg wiegende Skischanzenstollen. Dieser wurde von Ex-Skispringer Jens Weißflog angeschnitten. Bei einem Würfelspiel konnte man für 1€ mit etwas Glück (höchste gewürfelte Zahl unter den Teilnehmern) ein Stück davon erhalten.  Ich hatte tatsächlich das Glück mit einer gewürfelten 6 solch ein Stück zu bekommen. 🙂 Die Schokomuffins als Trostpreise waren allerdings auch nicht zu verachten... Das so eingenommene Geld kommt dem Johanniter-Sommerlager zu Gute und wurde noch am selben Tag übergeben. Für das letzte Stück des Schanzenstollens, auf dem die Jens-Weißflog-Figur saß, wurde eine kleine Auktion gestartet. Ein junger Mann ersteigerte es und legte noch einmal 5 € zusätzlich für den guten Zweck drauf. Meine Aufgabe und die der "Schönen Müllerin" war es nachmittags die Gewinner für das Gewinnspiel der Bäckerei zu ziehen. Dafür sendeten Kunden der Bäckerei Abschnitte von ihren Brötchentüten ein. 10 Plätze wurden vergeben. Platz 10 bis 6 erhielten je einen 1kg-Stollen, die Plätze 5 bis 2 einen 2kg-Stollen. (Übrigens mit Qualitätssiegel "Dresdner Christstollen".) Und Platz 1 bekommt ab jetzt 1 Jahr lang jeden Sonntag 10 Brötchen. Wer würde sich darüber nicht freuen?!? Ich denke, es war ein gelungenes Fest für die Bäckerei. Viele, viele Menschen waren auf dem Betriebsgelände unterwegs. Es gab aber auch allerhand zu sehen! So konnte man durch die Backstube laufen, die großen Maschinen angucken, Kinder konnten Plätzchen und Lebkuchenherzen dekorieren. Man konnte sich die feinen Backwaren ansehen, kosten und sich darüber hinaus über Grundlegendes informieren. So waren unterschiedliche Getreidearten und Backzutaten ausgestellt. Und es wurde verdeutlicht, dass die Ottendorfer Mühlenbäckerei wert legt auf regionale Produkte wie z.B. Mehl der Dresdener Mühle. Über das Ährenwort-Programm und die Dresdener Mühle kommt vielleicht auch Mehl von den Flächen der MAP AG, die daran teilnimmt, nach Ottendorf zum Mühlenbäcker... 😉 Zudem war alles auch noch sehr liebevoll dekoriert. Ein Besuch zum nächsten Fest beim Ottendorfer Mühlenbäcker lohnt sich sicherlich!